Geschichte

1959
Gründung des Unternehmens durch unseren Großvater (gesehen aus der Sicht seiner Enkel Andreas, Christian & Stefan Schuh) Herrn Josef Schuh. Unser Opa, geboren am 1. April 1930, stammt aus einer armen Göttlesbrunner Kleinbauernfamilie und hatte drei Schwestern sowie zwei Brüder, welche beide im Krieg gefallen sind. Da auch sein Vater früh starb mußte er schon mit siebzehn die Wirtschaft übernehmen. Herr Schuh wurde hauptberuflich Bauer und Winzer, begann aber nebenbei mit dem Handel von Landesprodukten sowie Bau- und Brennstoffen. Er führte den Betrieb als Einzelhandelsfirma mit dem Wortlaut:

Landesprodukte & Baustoffe Josef Schuh

Dies geschah jedoch in sehr geringem Rahmen, da der Kundenstamm sowie die Räumlichkeiten fehlten. Denn gewirtschaftet wurde nicht am heutigen Standort Fohlengarten sondern in seinem Elternhaus Kirchenstraße 4 und dem Haus seiner Schwiegereltern Rosenbergstraße 29 in Göttlesbrunn.
Die körperliche Arbeit die jeden Tag geleistet werden mußte war enorm. Denn es gab keine Hubstapler oder andere Hilfsmittel, sondern nur Sackrodeln und eine Treppe, die wie eine Art Rampe zum Beladen der Anhänger war! Außerdem hatten die Säcke nicht 25,40 bzw. 50 kg wie heute, sondern 100 kg!


1965
Unser Opa konnte sein Angebot um Eisenwaren erweitern und nahm auch Weinbau- und Kellereiartikel in das Sortiment auf. Weiters konnten allmählich Lastkraftwägen und Geräte zur Arbeitserleichterung angeschafft werden.


1970
Da Herr Schuh mit seiner Familie die Jahre hindurch hart gearbeitet und gut gewirtschaftet hatte, konnte er am noch unbebauten Fohlengarten ein großes Grundstück erwerben. Es war sehr wichtig, da das Lager viel zu klein wurde.


1975-1981
In diesen Jahren sind auf der Liegenschaft ein Wohnhaus mit Büro, eine Brückenwaage, sämtliche Lagerhallen errichtet sowie erweitert worden. Außerdem wurde in diesem Zeitraum die ganze Lagerhaltung, der Verkauf und die gesamte Organisation auf den neuen Betriebsstandort verlegt, auf dem er noch heute ist.


1984
Schaffung einer Tankstelle mit zwei Tankräumen. Seither verkaufen wir Dieselkraftstoff und später auch Heizöl.


1985
Gegenüber dem Firmenstandort haben wir ein Grundstück gekauft auf dem drei Jahre danach eine Düngemittelhalle gebaut wurde.


1990
Die älteste der drei Töchter von Herrn Schuh sen., nämlich Frau Ingrid Schuh übernahm mit Ihrem Gatten Siegfried den Betrieb. Unsere Großeltern arbeiten aber trotzdem bis heute im Betrieb mit. Nach reichlicher Überlegung wurde im selben Jahr eine Rundsiloanlage mit einem Aspirateur errichtet. Mit diesem Getreidespeicher konnten unsere Eltern Getreide einlagern und schufen somit ein weiteres finanzielles Standbein. Denn man kann ja nie wissen was die Zukunft bringt.


1991
Da bei einer Einzelhandelsfirma das Privateigentum völlig ungeschützt ist, wurde die Rechtsform auf eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung und der Firmenwortlaut geändert. Seither heißen wir:
Baustoffe & Landesprodukte Schuh Ges.m.b.H.


1993-1995
Um unseren Landwirten mehr für Ihr Getreide zahlen zu können, mußten wir es auch besser verkaufen können. Das geht aber nur wenn man die Frucht entsprechend reinigen und lagern kann. Deshalb bauten wir Flachsilos, investierten in eine neue Brückenwaage, moderne Messgeräte sowie in eine Trocknerei und ein Kühlgerät.


1997
Doch auch das Büro haben wir mit einem Vorraum erweitert und technisch modernisiert. Außerdem wurde der Baumarkt vergrößert und umstrukturiert damit er für unsere Kunden übersichtlicher ist.


1998
In diesem Jahr bauten wir eine zusätzliche Halle in der wir einen Teil unseres Fuhrparks unterbringen können.


2000
Zu Beginn des Jahres begannen wir mit dem zuletzt wohl größten Bau. Wir errichteten nämlich einen Flachsilo mit mehreren Zellen bei den älteren Getreidespeichern. Er hat neben den modernen Einrichtungen eine zusätzliche Gosse, wodurch die Wartezeiten bei der Getreideübernahme reduziert wurden. Weiters verfügen wir über eine Beizanlage und haben jetzt die Möglichkeit, auch Saatgut aufzubereiten. Außerdem ist die Lagerung jetzt einfacher da wir jetzt die doppelte Kapazität haben, und die Frucht nach verschiedenen Qualitätskriterien trennen können.


2001
haben wir auch die Konzession für den innerstaatlichen und grenzüberschreitenden Güterfernverkehr erworben. Das heißt, wir dürfen erstmals als Frächter Waren international transportieren.
Wir werden auch in Zukunft bemüht sein, Ihre Wünsche bestmöglich zu erfüllen, und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen!!!